NAVIGATION SOCIAL ADRESSE / IMPRESSUM Christian Kalwas Göttiner Chaussee 102 30459 Hannover CONTACT e: kalwas@gott-ist-ein-arschloch.de f: 01578 0304765 Made with Xara       Home BASISTEXTE SADISMEN BUCH
Intelligent Design und Theodizee: Von der Freiheit, intelligent zu designen (Stark gekürzte Fassung des ersten Kapitels aus dem Buch Gott ist ein Arschloch In allen, auch den kleinsten Kreaturen, ja auch in ihren Gliedern scheinet und siehet man öffentlich Gottes Allmacht und Wundertaten. Denn welcher Mensch, wie gewaltig, weise und herrlich er auch ist, kann aus einer Feige einen Feigenbaum oder eine andere Feige machen?  (Martin Luther) Und so zerbröselt der Keks nun mal! (Bruce Nolan) Stellen Sie sich vor, Sie wären allmächtig. Es   ist   nicht   so,   dass   die   Welt   Ihnen   offenstände   -   tatsächlich   ständen   Ihnen   alle   Welten offen.   Alle   möglichen   Welten.   Alle   unmöglichen   Welten.   Sie   sind   der   Master   of   42,   der Urgrund   allen   Seins,   Sie   sind   der   King   of   Karneval   und   hier   ist   Ihre   Show.   Sie   können   eine Welt   erschaffen,   in   der   die   Menschen   drei   Arme   haben,   in   der   Kot   nicht   so   stinkt   und   in der   ein   Penis   rein   mechanisch   nicht   in   einen   Anus   passt,   Sie   können   die   Worte   „Hier   bin ich!“   mit   Sternen   in   den   Himmel   schreiben,   eine   Umwelt   designen,   in   der   es   nicht   nur   um Fressen   oder   Gefressen   werden   geht   und   die   Naturgesetze   bestimmen   –   Himmel!   -   Sie können   sogar   ganz   neue   Naturgesetze   erfinden.   Sie   designen   ein   funkelniegelnagelneues Universum,   fangen   bei   null   an   und   erschaffen   Raum   und   Zeit.   Jetzt   mal   ehrlich:   Würden Sie eine Welt gestalten, in der Kamillentee derart eklig schmeckt? Nur weil er gesund ist? Sie   aber   entscheiden   sich,   dass   in   Ihrer   Schöpfung   ein   Penis   sehr   wohl   in   einen   Anus   passt und   es   noch   dazu   Menschen   gibt,   denen   das   Spaß   macht.   Und   dann   veröffentlichen   Sie Bücher,   in   denen   Sie   klarstellen,   dass   Ihnen   dies   nicht   gefällt,   dass   dies   eine   Sünde   sei, vor    allem,    wenn    es    sich    dabei    um    einen    männlichen    Anus    handelt    -    und    dass    diese Menschen   gefoltert   und   getötet   werden   müssen   -   Menschen,   die   Sie   in   Ihrer   unendlichen Allmacht gerade eben noch genau so erschaffen haben. Die   Welt   muss   nicht   perfekt   sein.   Ein   paar   kleine   Fehler,   ein   paar   Ungereimtheiten,   hier und   da   eine   kleine   Schlamperei   und   vielleicht   auch   ein   paar   Bugs   würde   man   ja   jedem Gott   zugestehen.   So   ein   Gott   ist   auch   nur   ein   Mensch,   und   wer   mag   schon   Perfektion. Oder Perfektionisten. Spätestens   seit   dem   Film   „Matrix   2“   wissen   wir,   dass   eine perfekte    Welt    nicht    funktioniert.    Also    kann    man    ruhig auch   ein   paar   Fallstricke   einbauen:   unsichtbare   Viren,   ein paar     Giftschlangen     vielleicht,     Heuschnupfen,     Sünden, Spammails. Wenn    wir    uns    jedoch    in    diesem    Universum    umschauen, dann    müssen    wir    eine    Menge    Nachsicht    haben,    um    zu behaupten,    dass    es    für    die    Krone    der    Schöpfung,    den Menschen,    lediglich    nicht    perfekt    sei.    Genaugenommen ist     dieses     Universum     so     weit     von     Perfektion entfernt,   dass   man   fragen   möchte:   Was   zur   Hölle…? Sie   haben   alle   denkbaren   Möglichkeiten,   nein,   noch darüber      hinaus:      Sie      haben      alle      undenkbaren Möglichkeiten,   und   was   Sie   hinbekommen,   ist   Tod, Leid und Angst. Das kann kein kleiner Fehlerteufel sein. Das ist kein falsches Detail. Das hat Methode. Sie sind Sadist. Folgt   man   dem   Argument   des   unbewegten   Erstbewegers   und   kommt   zu   dem   Schluss,   dass alles   eine   Ursache   haben   und   zudem   diese   erste   Ursache   ein   Gott   sein   müsse,   so   ist   damit natürlich   absolut   nichts   über   die   Natur   dieses   Erstbewegers   gesagt.   Seit   früher   Kindheit und   meinem   ersten   Religionsunterricht   in   der   Grundschule   habe   ich   das   Bild   im   Kopf   von einem    kleinen    Gott,    einem    Göttchen,    das    im    Naturwissenschafts-Götzen-Unterricht hinten in der letzten Reihe sitzt und sich gerade meldet: „Frau   Athene“,   sagt   er,   „Frau   Athene,   kommen   Sie   schnell.   Ich   hab´s!   Ich   hab´s!   Ich   habe ein Universum erschaffen, schauen Sie, es dehnt sich aus!“ So   ein   Universum   ist   halt   auch   ein   sehr   dehnbarer   Begriff.   Dabei   ist   ein   Ausdehnen   des Universums   gar   nicht   schlimm.   Alle   sind   sich   einig,   dass   die   einzige   wirklich   unangenehme Ausdehnung,   die   beobachtbar   ist,   Tim   Wiese   betrifft.   Aber   das   tut   jetzt   nicht   zur   Sache. Jedenfalls: Und   Frau   Athene   kommt   nach   hinten,   wirft   einen   Blick   auf   jene   Schöpfung   und   sagt:   „Ach, Jahwe,      nein,      schau      mal      auf      die      Tafel.      Da      steht:      Ein      Universum      mit      einer Gravitationskonstante   von   mindestens   8,2.   Komm,   schütte   das   hier   in   den   Ausguss   und fang noch mal neu an.“ Manche   Menschen   aber   ticken   anders:   Sie   meinen,   wenn   es   etwas   außerhalb   unserer   Welt geben   müsse,   das   der   Grund   für   diese   Welt   sei,   dann   kann   es   bitteschön   nur   Gott   sein. Und   zwar   ihr   eigener,   gefälligst,   keinesfalls   der   Gott   einer   anderen   Religion.   Tatsächlich stecken   in   der   von   vielen   Physikern   häufig   wiederholten   Aussage:   „Wir   wissen   nicht,   wie das   Universum   begonnen   hat"   aber   keinerlei   andere   Informationen   über   den   Beginn   des Universums,    als    die    Feststellung,    dass    wir    das    eben    nicht    wissen.    Vielleicht    gibt    es durchaus   einen   Schöpfer   in   einer   höheren   Dimension,   vielleicht   ist   es   auch   eine   natürliche Eigenschaft   einer   außerhalb   unseres   Kosmos   befindlichen   Großwetterfront,   Universen   zu erschaffen.    Vielleicht    gibt    es    einen    interkosmischen    Ochsen,    ein    höherdimensionales Rindvieh,    dessen    eigentümlichstes    Charakteristikum    es    ist,    dass    in    seinen    Kuhfladen vierdimensionale      Raumzeiten      entstehen      und      wir      sind      nur      das      Ergebnis      einer Magenverstimmung    der    heiligen    Kuh.    Dann    wurden    wir    also    in    die    Welt    geschissen. Muslime   könnten   in   diesem   Fall   froh   sein,   dass   es   sich   nicht   um   eine   höherdimensionale Sau handelt. Nehmen   wir   es   als   gegeben   hin,   dass   es   einen   unbewegten   Erstbeweger   tatsächlich   geben müsse.   Nehmen   wir   es   hin,   dass   dies   ein   Gott   sein   müsse.   Und   nehmen   wir   es   ebenfalls hin,   dass   er   Eigenschaften   hat,   die   eine   der   diversen   Religionen   zutreffend   beschreibt   etwa   das   Christentum,   damit   kenne   ich   mich   am   ehesten   aus.   Nehmen   wir   es   hin,   dass dieser Gott allwissend und allmächtig ist, und gut, und liebend, und - Und nun stellen Sie sich vor - - - Stellen    Sie    sich    vor,    Sie    wären    dieser    Gott.    Schauen    Sie    sich    um    in    Ihrer    Schöpfung. Betrachten   Sie   Ihre   Schöpfung.   Aufmerksam.   Kritisch.   Fällt   Ihnen   etwas   auf?   Etwas   ein? Haben Sie eine Idee, was man verbessern könnte? Ich würde die Mücken abschaffen. Was würden Sie? Nun    kann    man    behaupten,    Mücken    seien    sicherlich    für    irgendetwas    gut.    Das    stimmt natürlich,    denn    sie    sind    Teil    der    Nahrungskette.    Aber    vergessen    wir    nicht:    Sie    sind allmächtig   -   kann   man   das   nicht   irgendwie   anders   regeln?   Oder   kann   man   nicht   vielleicht gegebenenfalls   wenigstens   zumindest   das   Jucken   verhindern?   Also   wenn   man   ehrlich   ist, sind die Mücken, so, wie wir sie in dieser Schöpfung vorfinden, wirklich nutzlos. Dachse auch. Ich   möchte   Ihnen   nicht   zu   nahe   treten   –   aber   Sie   sind   nur   ein   Mensch.   Menschen   sind   in Ihrem   Geist   beschränkt;   beschränkter   jedenfalls   als   ein   Gott.   Und   doch   fällt   uns   ad   hoc eine    ganze    Liste    an    Reklamationen    ein,    die    wir    anzuführen    wüssten,    wenn    wir    diese Schöpfung   betrachten.   Und   ein   „Das-könnte-man-besser-machen“   sollte   nicht   der   erste Gedanke   sein,   der   einem   in   den   Sinn   kommt,   wenn   man   ein   Geschöpf   in   einer   perfekten Schöpfung   ist.   Es   ist   ein   Gedanke,   der   Schönheitschirurgen   beim   Betrachten   von   Melanie Griffith   oder   Schauspieldozenten   beim   Betrachten   von   Mel   Gibson   Filmen   vorbehalten bleiben    sollte.    Dennoch    kann    jeder    Mensch    in    dieser    Schöpfung    sehr    schnell    all    die gemachten     Fehler     erkennen.     Wie     kann     ein     beschränkter     Geist     in     der     Schöpfung geistvoller    und    schöpferischer    sein,    als    der    unbeschränkte    Geist    des    Schöpfers    jenes Geistes? Hinter    dem    offenkundig    Sinnlosen    wie    Ebola    oder    dem    plötzlichen    Kindstod    einen höheren   Plan   zu   vermuten   grenzt   schon   ein   wenig   an   Anmaßung   –   vor   allem   den   Opfern von   Ebola   und   den   Eltern   eines   toten   Kindes   gegenüber.   Schon   Stendhal   bemerkte:   „Die einzige    Entschuldigung    Gottes    [angesichts    des    Übels    in    der    Welt]    ist,    dass    er    nicht existiert.“   Gehen   wir   nicht   davon   aus,   dass   Gott   tatsächlich   der   kleine   Schuljunge   ist,   den Athene   gerade   zurechtweist,   sondern   durchaus   ein   erhabener   Gott,   der   weiß,   was   er   mit seiner   Allmacht   anzufangen   hat,   dann   bleiben   nicht   viele   Antworten   übrig   auf   die   Frage, Was für eine Scheiße hast Du denn hier zusammengeschöpft? Dies   ist   der   Punkt,   an   dem   Theodizee   und   Kreationismus   sich   berühren.   Tatsächlich   ist   es ausgerechnet   die   Perfektion   der   Schöpfung,   die   das   Fundament   des   Intelligent   Design, des   Kreationismus   bildet.   Irgendwie-Gut-Christen   ziehen   sich   bei   dieser   Fragestellung gerne   auf   die   menschliche   Unkenntnis   zurück:   Als   beschränktes,   niederes   Wesen   könne man   nicht   wissen,   welchen   Sinn   und   Zweck   ein   uns   unbekanntes   höheres   Wesen   verfolge. Es   sei   arrogant   und   anmaßend,   wenn   ein   Mensch   seine   eigene   Idee   von   Perfektion   mit   der ihm   unbekannten   Perfektion   eines   perfekten   Gottes   zu   vergleichen   suche.   Auf   diesen rhetorischen     Trick     aber     kann     das     Intelligent     Design     sich     nicht     zurückziehen.     Die Beobachtbarkeit   von   Perfektion   –   in   den   Worten   des   Kreationismus:   Nichtreduzierbare Komplexität   –   ist   ja   gerade   die   Kernaussage   dieser   Form   des   Fundamentalismus.   Dass   die Perfektion   der   Welt   beobachtbar   sei,   ist   notwendige   Bedingung   für   die   Schlussfolgerung, es   gäbe   diesen   kreationistischen   Gott,   der   die   Welt   in   sieben   Tagen   und   in   der   heutigen Form   erschaffen   habe.   Perfektion   aber   ist   nicht   teilbar:   Es   gibt   keine   halb-perfekte   Welt, keine     dreiviertel-perfekte     Schöpfung     –     denn     teilweise     perfekt     würde     bedeuten: unperfekt.   Nichtperfekt.   Imperfekt.   Defekt.   Entweder   das   beschränkte   Wesen   Mensch kann     Perfektion     beobachten     –     dann     könnten     die     Argumente     nichtreduzierbarer Komplexität    und    das    Zusammenpassen    aller    Systeme    in    der    Schöpfung    als    Argument gelte   (und   man   müsste   diese   Welt   als   perfekte   Folterkammer   beschreiben,   wie   dieses Buch   in   den   kommenden   Kapiteln   aufzeigen   wird)   –   oder   ein   Mensch   kann   aufgrund   seiner Beschränktheit    die    wahre    Perfektion    und    den    dahinterliegenden    höheren    Plan    nicht erkennen   –   dann   aber   ist   diese   Perfektion   grundsätzlich   nicht   beobachtbar   und   kann   kein Argument     sein,     dass     dieses     höhere     Arschloch     überhaupt     existiere.     Tatsächlich beobachtbare   Teilperfektion   wäre   im   Kern   nur   die   Beobachtung   von   Nicht-Perfektion, und   damit   eher   das   Ergebnis,   das   man   bei   einer   Entwicklung   der   Welt,   einer   Evolution, erwarten würde, nicht bei einer Schöpfung. Wenn   wir   uns   vorstellen,   wir   wären   dieser   Gott,   ist   die   Wahrheit   aber   noch   schlimmer.   Wir sind   nicht   gezwungen,   diese   Schöpfung   zu   nehmen   und   sie   zu   verbessern.   Wir   haben   die Freiheit,   intelligent   zu   designen.   Von   Grund   auf.   Von   Grund   auf   bedeutet,   dass   wir   uns keine    Gedanken    machen    müssen,    ob    Mücken    Teil    der    Nahrungskette    sind    und    ob    ein Abschaffen   der   Mücken   diesbezüglich   Probleme   verursachen   könnte.   Wir   sind   es   doch, die   die   Nahrungsketten   schöpfen.   Wir   schöpfen   Nahrungsketten   ohne   Mücken,   punktum. Das   ist,   was   Allmacht   bedeutet.   Wir   haben   die   Macht,   die   Freiheit,   alles   zu   tun.   Von   Grund auf.     Wer     beim     Abschaffen     der     Mücken     und     beim     Abschaffen     von     Staub     auf     die Konsequenzen   hinweisen   möchte,   die   dieses   Abschaffen   oder   jenes   Abschaffen   haben könnte,   der   übersieht,   was   Allmacht   bedeutet.   Autarkie.   Die   Fähigkeit,   die   Welt   wirklich schlau     zu     gestalten.     Wir     sind     nicht     gebunden     an     Naturgesetze     oder     Regeln,     an Abhängigkeiten   oder   Notwendigkeiten.   Wir   müssen   den   Planeten   Erde   nicht   in   genau diesem   Abstand   zur   Sonne   kreisen   lassen,   damit   das   Wasser   in   flüssiger   Form   vorkommt. Wasser   ist   bei   jenen   Temperaturen   flüssig,   die   wir   als   die   Temperaturen   bestimmen,   in denen   es   flüssig   sein   soll.   Die   Naturgesetze   zu   bestimmen   heißt   nicht,   sie   dergestalt einrichten   zu   können,   in   denen   alles   feinabgestimmt   zueinander   passt.   Es   heißt   viel   mehr, jegliche    Kombination    aus    Werten    und    Gesetzen    bestimmen    zu    können,    die    wir    als zueinander passend definieren. Mücken sind da unser kleinstes Problem. Wir   würden   Zeichen   über   Zeichen   in   die   Schöpfung   schöpfen.   Die   Kreationisten   sind   ganz scharf   auf   Zeichen   und   Hinweise.   Es   ist   nicht   möglich,   im   Internet   nach   dem   Glykoprotein Laminin    zu    suchen,    ohne    auf    kreationistische    Webseiten    zu    geraten,    die    Laminin    als Zeichen    für    einen    Schöpfer    feiern,    nur    weil    dieses    Protein    in    seiner    schematischen Darstellung   die   Form   eines   Kreuzes   besitzt.   Wie   vieles   andere   in   der   Natur   auch.   Würden wir,   als   allmächtiger,   allwissender   Schöpfer   wirklich   Zeichen   und   Hinweise   in   die   Natur einbauen,    die    derart    absurd    schwach    auf    der    Brust    sind?    Die    Freiheit,    intelligent    zu designen   ist   die   Freiheit,   Perfektion   zu   designen,   und   dies   beinhaltet   –   wenn   schon,   denn schon   –   auch   ordentliche   Zeichen,   deren   Existenz   und   Bedeutung   nicht   zu   bestreiten   sein können. Sie   sind   der   Schöpfer.   Sie   sind   allmächtig.   Sie   designen   die   ganze   Welt.   Ihr   Wille   ist   es, eine    perfekte    Welt    für    die    Krone    der    Schöpfung    zu    gestalten.    Sie    machen    Licht.    Sie planen   das   Sonnensystem   und   die   ganze   Galaxie,   Sie   planen   den   Planeten,   die   Natur   und darin   den   Menschen   nach   Ihrem   Bilde.   Aus   dem   Nichts.   Sie   sprechen   diese   Welt   in   ihre Existenz.   Die   Perfektion   ist   Ihr   Beweis.   Jede   Sonnenblume,   die   sich   zur   Sonne   dreht,   jeder Flagellenmotor   von   Bakterien,   jedes   Auge,   die   Ozonschicht   und   die   Feinabstimmung   der Naturgesetze seien Ihr Manifest. Sie   sind   allmächtig.   Sie   fangen   bei   null   an,   in   der   Dunkelheit,   Sie   machen   Licht   und   sehen, dass   es   gut   ist.   Mit   dem   vorhandenen   Schund   geben   wir   uns   nicht   ab,   wir   booten   das Universum neu.
Dieses Kapitel ist für die Homepage stark gekürzt. Die vollständige Fassung dieses Textes finden Sie in dem Buch “Gott ist ein Arschloch”
Intelligent Design und Theodizee: (Stark    gekürzte    Fassung    des    ersten    Kapitels    aus    dem Buch Gott ist ein Arschloch In allen, auch den kleinsten Kreaturen, ja auch in ihren Gliedern scheinet und siehet man öffentlich Gottes Allmacht und Wundertaten. Denn welcher Mensch, wie gewaltig, weise und herrlich er auch ist, kann aus einer Feige einen Feigenbaum oder eine andere Feige machen?  (Martin Luther) Und so zerbröselt der Keks nun mal! (Bruce Nolan) Stellen Sie sich vor, Sie wären allmächtig. Es     ist     nicht     so,     dass     die     Welt     Ihnen offenstände    -    tatsächlich    ständen    Ihnen alle   Welten   offen.   Alle   möglichen   Welten. Alle    unmöglichen    Welten.    Sie    sind    der Master   of   42,   der   Urgrund   allen   Seins,   Sie sind   der   King   of   Karneval   und   hier   ist   Ihre Show.   Sie   können   eine   Welt   erschaffen,   in der   die   Menschen   drei   Arme   haben,   in   der Kot   nicht   so   stinkt   und   in   der   ein   Penis rein     mechanisch     nicht     in     einen     Anus passt,    Sie    können    die    Worte    „Hier    bin ich!“       mit       Sternen       in       den       Himmel schreiben,   eine   Umwelt   designen,   in   der es   nicht   nur   um   Fressen   oder   Gefressen werden      geht      und      die      Naturgesetze bestimmen   –   Himmel!   -   Sie   können   sogar ganz     neue     Naturgesetze     erfinden.     Sie designen       ein       funkelniegelnagelneues Universum,      fangen      bei      null      an      und erschaffen     Raum     und     Zeit.     Jetzt     mal ehrlich:   Würden   Sie   eine   Welt   gestalten, in   der   Kamillentee   derart   eklig   schmeckt? Nur weil er gesund ist? Sie    aber    entscheiden    sich,    dass    in    Ihrer Schöpfung    ein    Penis    sehr    wohl    in    einen Anus   passt   und   es   noch   dazu   Menschen gibt,    denen    das    Spaß    macht.    Und    dann veröffentlichen   Sie   Bücher,   in   denen   Sie klarstellen,   dass   Ihnen   dies   nicht   gefällt, dass   dies   eine   Sünde   sei,   vor   allem,   wenn es   sich   dabei   um   einen   männlichen   Anus handelt     -     und     dass     diese     Menschen gefoltert    und    getötet    werden    müssen    - Menschen,    die    Sie    in    Ihrer    unendlichen Allmacht     gerade     eben     noch     genau     so erschaffen haben. Die   Welt   muss   nicht   perfekt   sein.   Ein   paar kleine   Fehler,   ein   paar   Ungereimtheiten, hier   und   da   eine   kleine   Schlamperei   und vielleicht   auch   ein   paar   Bugs   würde   man ja   jedem   Gott   zugestehen.   So   ein   Gott   ist auch   nur   ein   Mensch,   und   wer   mag   schon Perfektion. Oder Perfektionisten. Spätestens     seit     dem     Film     „Matrix     2“ wissen   wir,   dass   eine   perfekte   Welt   nicht funktioniert.    Also    kann    man    ruhig    auch ein   paar   Fallstricke   einbauen:   unsichtbare Viren,    ein    paar    Giftschlangen    vielleicht, Heuschnupfen, Sünden, Spammails. Wenn   wir   uns   jedoch   in   diesem   Universum umschauen,   dann   müssen   wir   eine   Menge Nachsicht   haben,   um   zu   behaupten,   dass es     für     die     Krone     der     Schöpfung,     den Menschen,     lediglich     nicht     perfekt     sei. Genaugenommen   ist   dieses   Universum   so weit    von    Perfektion    entfernt,    dass    man fragen     möchte:     Was     zur     Hölle…?     Sie haben      alle      denkbaren      Möglichkeiten, nein,   noch   darüber   hinaus:   Sie   haben   alle undenkbaren   Möglichkeiten,   und   was   Sie hinbekommen,    ist    Tod,    Leid    und    Angst. Das   kann   kein   kleiner   Fehlerteufel   sein. Das ist kein falsches Detail. Das hat Methode. Sie sind Sadist. Folgt         man         dem         Argument         des unbewegten   Erstbewegers   und   kommt   zu dem     Schluss,     dass     alles     eine     Ursache haben   und   zudem   diese   erste   Ursache   ein Gott    sein    müsse,    so    ist    damit    natürlich absolut     nichts     über     die     Natur     dieses Erstbewegers        gesagt.        Seit        früher Kindheit            und            meinem            ersten Religionsunterricht     in     der     Grundschule habe    ich    das    Bild    im    Kopf    von    einem kleinen    Gott,    einem    Göttchen,    das    im ö    hinten   in   der   letzten   Reihe   sitzt   und   sich gerade meldet: „Frau    Athene“,    sagt    er,    „Frau    Athene, kommen   Sie   schnell.   Ich   hab´s!   Ich   hab´s! Ich      habe      ein      Universum      erschaffen, schauen Sie, es dehnt sich aus!“ So   ein   Universum   ist   halt   auch   ein   sehr dehnbarer        Begriff.        Dabei        ist        ein Ausdehnen     des     Universums     gar     nicht schlimm.    Alle    sind    sich    einig,    dass    die einzige              wirklich              unangenehme Ausdehnung,     die     beobachtbar     ist,     Tim Wiese    betrifft.    Aber    das    tut    jetzt    nicht zur Sache. Jedenfalls: Und    Frau    Athene    kommt    nach    hinten, wirft   einen   Blick   auf   jene   Schöpfung   und sagt:   „Ach,   Jahwe,   nein,   schau   mal   auf   die Tafel.   Da   steht:   Ein   Universum   mit   einer Gravitationskonstante      von      mindestens 8,2.     Komm,     schütte     das     hier     in     den Ausguss und fang noch mal neu an.“ Manche   Menschen   aber   ticken   anders:   Sie meinen,   wenn   es   etwas   außerhalb   unserer Welt    geben    müsse,    das    der    Grund    für diese   Welt   sei,   dann   kann   es   bitteschön nur     Gott     sein.     Und     zwar     ihr     eigener, gefälligst,     keinesfalls     der     Gott     einer anderen   Religion.   Tatsächlich   stecken   in der        von        vielen        Physikern        häufig wiederholten   Aussage:   „Wir   wissen   nicht, wie    das    Universum    begonnen    hat"    aber keinerlei   andere   Informationen   über   den Beginn        des        Universums,        als        die Feststellung,     dass     wir     das     eben     nicht wissen.   Vielleicht   gibt   es   durchaus   einen Schöpfer     in     einer     höheren     Dimension, vielleicht     ist     es     auch     eine     natürliche Eigenschaft      einer      außerhalb      unseres Kosmos      befindlichen      Großwetterfront, Universen    zu    erschaffen.    Vielleicht    gibt es     einen     interkosmischen     Ochsen,     ein höherdimensionales       Rindvieh,       dessen eigentümlichstes   Charakteristikum   es   ist, dass              in              seinen              Kuhfladen vierdimensionale    Raumzeiten    entstehen und     wir     sind     nur     das     Ergebnis     einer Magenverstimmung      der      heiligen      Kuh. Dann      wurden      wir      also      in      die      Welt geschissen.    Muslime    könnten    in    diesem Fall   froh   sein,   dass   es   sich   nicht   um   eine höherdimensionale Sau handelt. Nehmen   wir   es   als   gegeben   hin,   dass   es einen            unbewegten            Erstbeweger tatsächlich   geben   müsse.   Nehmen   wir   es hin,    dass    dies    ein    Gott    sein    müsse.    Und nehmen    wir    es    ebenfalls    hin,    dass    er Eigenschaften   hat,   die   eine   der   diversen Religionen   zutreffend   beschreibt   –   etwa das   Christentum,   damit   kenne   ich   mich   am ehesten    aus.    Nehmen    wir    es    hin,    dass dieser   Gott   allwissend   und   allmächtig   ist, und gut, und liebend, und - Und nun stellen Sie sich vor - - - Stellen    Sie    sich    vor,    Sie    wären    dieser Gott.     Schauen     Sie     sich     um     in     Ihrer Schöpfung.          Betrachten          Sie          Ihre Schöpfung.    Aufmerksam.    Kritisch.    Fällt Ihnen    etwas    auf?    Etwas    ein?    Haben    Sie eine Idee, was man verbessern könnte? Ich würde die Mücken abschaffen. Was würden Sie? Nun   kann   man   behaupten,   Mücken   seien sicherlich      für      irgendetwas      gut.      Das stimmt    natürlich,    denn    sie    sind    Teil    der Nahrungskette.   Aber   vergessen   wir   nicht: Sie   sind   allmächtig   -   kann   man   das   nicht irgendwie   anders   regeln?   Oder   kann   man nicht             vielleicht             gegebenenfalls wenigstens        zumindest        das        Jucken verhindern?    Also    wenn    man    ehrlich    ist, sind   die   Mücken,   so,   wie   wir   sie   in   dieser Schöpfung vorfinden, wirklich nutzlos. Dachse auch. Ich   möchte   Ihnen   nicht   zu   nahe   treten   aber   Sie   sind   nur   ein   Mensch.   Menschen sind        in        Ihrem        Geist        beschränkt; beschränkter   jedenfalls   als   ein   Gott.   Und doch   fällt   uns   ad   hoc   eine   ganze   Liste   an Reklamationen    ein,    die    wir    anzuführen wüssten,      wenn      wir      diese      Schöpfung betrachten.     Und     ein     „Das-könnte-man- besser-machen“     sollte     nicht     der     erste Gedanke     sein,     der     einem     in     den     Sinn kommt,   wenn   man   ein   Geschöpf   in   einer perfekten      Schöpfung      ist.      Es      ist      ein Gedanke,    der    Schönheitschirurgen    beim Betrachten     von     Melanie     Griffith     oder Schauspieldozenten   beim   Betrachten   von Mel    Gibson    Filmen    vorbehalten    bleiben sollte.    Dennoch    kann    jeder    Mensch    in dieser     Schöpfung     sehr     schnell     all     die gemachten   Fehler   erkennen.   Wie   kann   ein beschränkter     Geist     in     der     Schöpfung geistvoller    und    schöpferischer    sein,    als der    unbeschränkte    Geist    des    Schöpfers jenes Geistes? Hinter    dem    offenkundig    Sinnlosen    wie Ebola     oder     dem     plötzlichen     Kindstod einen    höheren    Plan    zu    vermuten    grenzt schon   ein   wenig   an   Anmaßung   –   vor   allem den    Opfern    von    Ebola    und    den    Eltern eines     toten     Kindes     gegenüber.     Schon Stendhal         bemerkte:         „Die         einzige Entschuldigung     Gottes     [angesichts     des Übels     in     der     Welt]     ist,     dass     er     nicht existiert.“    Gehen    wir    nicht    davon    aus, dass        Gott        tatsächlich        der        kleine Schuljunge      ist,      den      Athene      gerade zurechtweist,       sondern       durchaus       ein erhabener    Gott,    der    weiß,    was    er    mit seiner     Allmacht     anzufangen     hat,     dann bleiben    nicht    viele    Antworten    übrig    auf die   Frage,   Was   für   eine   Scheiße   hast   Du denn hier zusammengeschöpft? Dies   ist   der   Punkt,   an   dem   Theodizee   und Kreationismus   sich   berühren.   Tatsächlich ist    es    ausgerechnet    die    Perfektion    der Schöpfung,      die      das      Fundament      des Intelligent     Design,     des     Kreationismus bildet.       Irgendwie-Gut-Christen       ziehen sich    bei    dieser    Fragestellung    gerne    auf die    menschliche    Unkenntnis    zurück:    Als beschränktes,   niederes   Wesen   könne   man nicht   wissen,   welchen   Sinn   und   Zweck   ein uns         unbekanntes         höheres         Wesen verfolge.   Es   sei   arrogant   und   anmaßend, wenn   ein   Mensch   seine   eigene   Idee   von Perfektion     mit     der     ihm     unbekannten Perfektion     eines     perfekten     Gottes     zu vergleichen           suche.           Auf           diesen rhetorischen       Trick       aber       kann       das Intelligent            Design            sich            nicht zurückziehen.    Die    Beobachtbarkeit    von Perfektion       –       in       den       Worten       des Kreationismus:                   Nichtreduzierbare Komplexität       –       ist       ja       gerade       die Kernaussage           dieser           Form           des Fundamentalismus.    Dass    die    Perfektion der   Welt   beobachtbar   sei,   ist   notwendige Bedingung    für    die    Schlussfolgerung,    es gäbe    diesen    kreationistischen    Gott,    der die     Welt     in     sieben     Tagen     und     in     der heutigen         Form         erschaffen         habe. Perfektion   aber   ist   nicht   teilbar:   Es   gibt keine         halb-perfekte         Welt,         keine dreiviertel-perfekte     Schöpfung     –     denn teilweise       perfekt       würde       bedeuten: unperfekt.        Nichtperfekt.        Imperfekt. Defekt.   Entweder   das   beschränkte   Wesen Mensch    kann    Perfektion    beobachten    dann           könnten           die           Argumente nichtreduzierbarer    Komplexität    und    das Zusammenpassen    aller    Systeme    in    der Schöpfung   als   Argument   gelte   (und   man müsste        diese        Welt        als        perfekte Folterkammer     beschreiben,     wie     dieses Buch       in       den       kommenden       Kapiteln aufzeigen   wird)   –   oder   ein   Mensch   kann aufgrund       seiner       Beschränktheit       die wahre             Perfektion             und             den dahinterliegenden     höheren     Plan     nicht erkennen   –   dann   aber   ist   diese   Perfektion grundsätzlich      nicht      beobachtbar      und kann    kein    Argument    sein,    dass    dieses höhere     Arschloch     überhaupt     existiere. Tatsächlich    beobachtbare    Teilperfektion wäre    im    Kern    nur    die    Beobachtung    von Nicht-Perfektion,     und     damit     eher     das Ergebnis,   das   man   bei   einer   Entwicklung der      Welt,      einer      Evolution,      erwarten würde, nicht bei einer Schöpfung. Wenn   wir   uns   vorstellen,   wir   wären   dieser Gott,      ist      die      Wahrheit      aber      noch schlimmer.     Wir     sind     nicht     gezwungen, diese    Schöpfung    zu    nehmen    und    sie    zu verbessern.      Wir      haben      die      Freiheit, intelligent    zu    designen.    Von    Grund    auf. Von    Grund    auf    bedeutet,    dass    wir    uns keine      Gedanken      machen      müssen,      ob Mücken   Teil   der   Nahrungskette   sind   und ob        ein        Abschaffen        der        Mücken diesbezüglich        Probleme        verursachen könnte.      Wir      sind      es      doch,      die      die Nahrungsketten    schöpfen.    Wir    schöpfen Nahrungsketten   ohne   Mücken,   punktum. Das     ist,     was     Allmacht     bedeutet.     Wir haben    die    Macht,    die    Freiheit,    alles    zu tun.   Von   Grund   auf.   Wer   beim   Abschaffen der    Mücken    und    beim    Abschaffen    von Staub    auf    die    Konsequenzen    hinweisen möchte,   die   dieses   Abschaffen   oder   jenes Abschaffen   haben   könnte,   der   übersieht, was     Allmacht     bedeutet.     Autarkie.     Die Fähigkeit,    die    Welt    wirklich    schlau    zu gestalten.    Wir    sind    nicht    gebunden    an Naturgesetze           oder           Regeln,           an Abhängigkeiten     oder     Notwendigkeiten. Wir    müssen    den    Planeten    Erde    nicht    in genau   diesem   Abstand   zur   Sonne   kreisen lassen,     damit     das     Wasser     in     flüssiger Form    vorkommt.    Wasser    ist    bei    jenen Temperaturen     flüssig,     die     wir     als     die Temperaturen    bestimmen,    in    denen    es flüssig    sein    soll.    Die    Naturgesetze    zu bestimmen     heißt     nicht,     sie     dergestalt einrichten     zu     können,     in     denen     alles feinabgestimmt      zueinander      passt.      Es heißt   viel   mehr,   jegliche   Kombination   aus Werten     und     Gesetzen     bestimmen     zu können,    die    wir    als    zueinander    passend definieren.       Mücken       sind       da       unser kleinstes Problem. Wir   würden   Zeichen   über   Zeichen   in   die Schöpfung    schöpfen.    Die    Kreationisten sind      ganz      scharf      auf      Zeichen      und Hinweise.   Es   ist   nicht   möglich,   im   Internet nach      dem      Glykoprotein      Laminin      zu suchen,        ohne        auf        kreationistische Webseiten    zu    geraten,    die    Laminin    als Zeichen    für    einen    Schöpfer    feiern,    nur weil         dieses         Protein         in         seiner schematischen      Darstellung      die      Form eines   Kreuzes   besitzt.   Wie   vieles   andere in     der     Natur     auch.     Würden     wir,     als allmächtiger,         allwissender         Schöpfer wirklich     Zeichen     und     Hinweise     in     die Natur      einbauen,      die      derart      absurd schwach   auf   der   Brust   sind?   Die   Freiheit, intelligent    zu    designen    ist    die    Freiheit, Perfektion       zu       designen,       und       dies beinhaltet    –    wenn    schon,    denn    schon    auch   ordentliche   Zeichen,   deren   Existenz und    Bedeutung    nicht    zu    bestreiten    sein können. Sie   sind   der   Schöpfer.   Sie   sind   allmächtig. Sie   designen   die   ganze   Welt.   Ihr   Wille   ist es,   eine   perfekte   Welt   für   die   Krone   der Schöpfung     zu     gestalten.     Sie     machen Licht.   Sie   planen   das   Sonnensystem   und die      ganze      Galaxie,      Sie      planen      den Planeten,      die      Natur      und      darin      den Menschen    nach    Ihrem    Bilde.    Aus    dem Nichts.    Sie    sprechen    diese    Welt    in    ihre Existenz.    Die    Perfektion    ist    Ihr    Beweis. Jede    Sonnenblume,    die    sich    zur    Sonne dreht,         jeder         Flagellenmotor         von Bakterien,    jedes    Auge,    die    Ozonschicht und           die           Feinabstimmung           der Naturgesetze seien Ihr Manifest. Sie   sind   allmächtig.   Sie   fangen   bei   null   an, in   der   Dunkelheit,   Sie   machen   Licht   und sehen,      dass      es      gut      ist.      Mit      dem vorhandenen   Schund   geben   wir   uns   nicht ab, wir booten das Universum neu.
Dieses Kapitel ist für die Homepage stark gekürzt. Die vollständige Fassung dieses Textes finden Sie in dem Buch “Gott ist ein Arschloch”
GottIstEinArschloch